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Der Hund braucht jetzt Deine Abwesenheit

Wenigstens ab und zu! Momentan befindet sich der Hund im kuscheligen, siebten Himmel des Homeoffice. Keine Hundebetreuung, kein Hundesitter und keine Hundepension, die in Anspruch genommen werden; kein Urlaub, der ohne Hund stattfinden muss. Seit nunmehr 12 Monaten genießt der wuschelige Liebling die traute Familienzeit. Er wird ausgiebig von Groß und Klein bespaßt, wandert stundenlang mit seinem Menschen durch Wälder und über Wiesen und wird abends auf dem Sofa liebevoll in den Schlaf gestreichelt. Dass er mal ein arbeitendes Herrchen und Frauchen hatte, hat der Vierbeiner bis in den tiefsten Winkel seiner Hundeseele erfolgreich verdrängt.

Aber auch der Hundeneuling, der vor ein paar Monaten im Haus eingezogen ist, denkt im Traum nicht daran, dass sich an seinen aktuellen Lebensumständen etwas ändern könnte. Er kennt es ja nicht anders und woher soll er wissen, dass seine geliebten Zweibeiner die Brötchen eigentlich außerhaus verdienen, um den Futternapf zu füllen und die Leckerli ranzuschaffen?

Was tun mit dem Hund nach der Pandemie ?

Der Lockdown, so viel ist sicher, wird eines schönen Tages vorbei sein, und diese Tatsache sollte Mensch und Tier nicht unvorbereitet treffen. Nicht ohne Grund befürchten einige Tierfreunde, dass sich (Neu-)Hundebesitzer auf schwierige Zeiten gefasst machen müssen, denn der Hund ist ein Gewohnheitstier und er kann sich nicht von einem auf den anderen Tag darauf einstellen, (wieder) einige Stunden alleine im Haus zu bleiben, wenn er vorher 24/7 mit seinem geliebten Rudel zusammen war. Auch die Rückkehr in die Hundebetreuung oder zum Hundesitter ist mit Vorbereitungen verbunden. Damit es weder zu Problemen wie Trennungsangst beim Tier kommt, noch zu Überlegungen beim Menschen, das Tier wieder abzugeben, ist es wichtig, sich jetzt bereits Gedanken über die Hundebetreuung nach der Pandemiezeit von Covid19 zu machen.

Anihome Spazierdienst Waldspaziergang

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Vermeide diese Fehler JETZT im Homeoffice

Auch wenn es noch so verlockend ist und der Hund so entzückend um die eigene Aufmerksamkeit buhlt, schenk‘ ihm nicht zu viel davon. Mit Blick auf den Tag X solltest du den Hund nicht allzu sehr verwöhnen. Räume also vor Beginn der heimischen Arbeit, sämtliche Spielzeuge und sonstiges Reizmaterial in die Ecke und setze dem Hund ein klares Zeichen, dass jetzt Arbeitszeit angesagt ist, indem er z. B. auf seinen festen Platz muss. Im Gegensatz dazu überhäufst du dein Tier auf Spaziergängen mit der vollen Zuwendung, so dass er lernt, dass er in der gemeinsamen Freizeit zu 100 Prozent auf dich zählen kann. Ganz nach dem Motto: erst die Arbeit, anschließend der Hundespaß.

Haltet euch nicht immer im gleichen Raum auf. Arbeitet zeitweise getrennt voneinander: Du an deinem Projekt und der Hund daran, während dieser Zeit entspannt ohne dich klar zu kommen. Häufig neigt dein Haustier dazu, ständig auf dich zu achten und auf den Punkt zu warten, wann du endlich wieder uneingeschränkt für ihn zur Verfügung stehst. Er selbst braucht aber unbedingt die Fähigkeit, auch ohne dich entspannen zu können. Trainiere das, indem du ihn bei zu forderndem Verhalten in die Distanz schickst.

Fokussiere deinen Hund nicht ausschließlich auf dich. Der Hund ist ein Rudeltier und ist es durchaus gewohnt, sich mit mehreren zu umgeben. Ist er nur auf einen Menschen fixiert, der dann plötzlich viele Stunden abwesend ist, wird das Tier u. U. großem Stress ausgesetzt. Hat er jedoch mehrere vertraute Personen um sich, kann er das verschmerzen. Dazu zählen Familienmitglieder, aber auch vertraute Personen aus der Hundebetreuung.

Handele jetzt schon für die Zeit danach

Es gibt immer Situationen, in denen der Hund alleine bleiben muss. Egal ob Neuhund oder langjähriges Familienmitglied. Deswegen solltest du in Zeiten, in denen der Hund eigentlich nicht alleine bleiben muss, genau das üben. Ist dann wieder Arbeiten im Büro angesagt, ist das für den Hund keine große Sache, denn er hat gelernt, alleine zu bleiben und weiß, dass du wieder kommst.

War das Tier vor Pandemiezeiten in einer Hundepension oder bei einem Hundesitter, solltest du den Kontakt jetzt nicht abreißen lassen und den Hund zeitweise – auch wenn es gerade nicht notwendig ist – dorthin bringen. Auf diese Weise hält man die Gewohnheiten des Tieres aufrecht. Seine Hundesitter bleiben ihm bekannt, seine Artgenossen vertraut und das dortige Rudel im Gleichgewicht. Ist die harmonische Homeoffice-Zeit vorbei, muss er nicht wieder mühevoll an alte Gewohnheiten erinnert werden. Ganz abgesehen davon, dass viele Vierbeiner, wenn sie regelmäßig in der der Hundebetreuung untergebracht sind, ihre zwei- und vierbeinigen Freunde vermissen.

Wurde der Hund gerade erst adoptiert und soll zukünftig in einer Hundebetreuung gut aufgehoben sein, bietet es sich an, jetzt bereits den Kontakt aufzunehmen und einen Platz für den Vierbeiner zu sichern. Nach der Pandemie wird der Run auf diese Einrichtungen groß sein. Darüber hinaus kann der Vierbeiner jetzt in Ruhe eingewöhnt werden.

Auf diese Weise sichert man sich gleichzeitig die Unterstützung von Profis. Die Hundeschulen befinden sich größtenteils ebenfalls im Lockdown. Trainer sind somit schwer erreichbar, die Teilnahme an Kursen fast unmöglich. In der Hundebetreuung sind jedoch Experten vor Ort, die mit fachmännischem Blick erste Auffälligkeiten erkennen und gute Ratschläge haben, sie direkt zu korrigieren.

Auch Hundesitter haben in diesen Zeiten weniger zu tun und sind offen für Fragen und individuelle Angebote. Nutze die Gelegenheit und nimm gerne Kontakt zu uns auf. Gerade im Sinne deines Lieblings. Erst recht dann, wenn es zu Problemen kommt und du anfängst, darüber nachzudenken, ob die Entscheidung, dir einen Hund zuzulegen, die richtige war. Eine Lösung gibt es immer.

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